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  ProSpecieRara-Tiere der Alp
 

Auf der Alp de Lagh werden alten Nutztierrassen vom Erhaltungsprojekt  von ProSpecieRara (Schweizerische Stiftung für die kulturhistorische und genetische Vielfalt von Pflanzen und Tieren) gesömmert. Diese alten Rassen sind für die mageren und schwierigen Weiden des Val Camas besonders geeignet.

Die Graue Bergziege

"Grau wie Granit"...

Ziegenbock

Die Graue Bergziege stammt aus den Tälern des Tessins und Südbündens. Sie ist die bedrohteste Schweizer Ziegenrasse (ca. 160 Herdebuchtiere) und ihr Bestand wird seit 1997 von ProSpecieRara gefördert. Am 26 April 2006 ist sie als Schweizer Ziegenrasse anerkannt worden. Dank ihrer starken Muskulatur, der harten Hufen und der ausgezeichnete Trittsicherheit sind die stolzen Ziegen sehr alptüchtig und optimal an das Leben in den südlichen Alpen angepasst.

Robust, widerstandsfähig und anspruchslos: das Erfolgsrezept der schöne Grauen!!!

 

Weitere Informationen zur Rasse im Internet: www.prospecierara.ch

Auf der Alp de Lagh weidet ein bunte Mischung seltener Ziegenrassen. So können Sie in unserer Herde neben Grauen Bergziegen auch Nera Verzasca Ziegen, Walliser Schwarzhalsziegen, Pfauenziegen und Bündner Strahlenziegen entdecken.

 

Das Rätische Grauvieh

"Klein, stark, grau"...

 

In der Schweiz wurde das Grauvieh um 1920 vom Braunvieh ganz verdrängt. 1985 importierte ProSpecieRara in Graubünden Rätisches Grauvieh aus Tirol. Seither hat sich das kleinrahmige Vieh im Schweizerischen Berggebiet wieder etabliert. Das Rätische Grauvieh ist ein kleines, leichtes, robustes und langlebiges Zweinutzungsrind (Milch, Fleisch). Es ist anspruchslos, anpassungsfähig und optimal an die Nutzung von extremen und extensiven Weiden, vor allem im Berggebiete geeignet .

 

Weitere Informationen zur Rasse im Internet: www.raetischesgrauvieh.ch

 

 

Das Engadiner Schaf

"Immer eine Ramsnase voraus"...

 

Das Engadiner Schaf wäre in der 80er Jahren in der Schweiz beinahe ausgestorben, da zunehmend verdrängt vom weissen Alpenschaf. Den Anstrengungen von ProSpecieRara und engagierten Züchtern ist es zu verdanken, dass diese Rasse erhalten werden konnte. Markenzeichen sind die Ramsnase und die grossen Hängeohren. Auch “besch da pader“ oder Patenschaf genannt, wegen ihrer braunen Kutte, ist die fruchtbarste Schafrasse der Schweiz. Sein ruhiges und zutrauliches Wesen, seine harten Klauen sowie seine besondere Eignung für die extensive Weidehaltung sorgen dafür, dass diese Rasse in der ganzen Schweiz zunehmend an Beliebtheit gewinnt.

 

Weitere Informationen zur Rasse im Internet: www.engadinerschaf.ch

Hier auf unsere Alp werden einige Engadiner Schafe versuchsweise gemolken, um ihre Eignung als Milchschafe zu erproben.

 

Das Wollschwein (Mangalitza)

"Die Outdoor Sau"...

 

Der Ursprung dieser Rasse liegt in Österreich-Ungarn um das Jahr 1830. Dank seiner vorzüglichen Speckqualität hatte es Mitte des 19. Jahrhunderts halb Europa erobert. Das Wollschwein blieb aber chancenlos gegen die Konkurrenz der Edelschweine und geriet in Vergessenheit. Heute besitzt die Schweiz den wichtigsten Bestand an Mangalitza. Die Tiere sind robust, resistent gegenüber Krankheiten, wenig stressanfällig,  sehr marschtüchtig und sind somit sehr gut geeignet für die extensive Weidehaltung. Die Wollschweine werden auch auf Alpen, zur Säuberung von Kastanienwälder und zur Pflege von Feuchtgebiete eingesetzt. Das Wollschweinfleisch ist als Frischfleisch bei Kennern sehr beliebt. Als besonderer Genuss gilt die Zubereitung als Spanferkel.

 

Weitere Informationen zur Rasse im Internet: www.wollschwein.ch

 

 

Die Pommerente

"Der Schnecken Schreck"...

 

Die Pommerente, ursprünglich aus dem einst schwedischen Pommern, wird seit 1920 in der Schweiz gehalten. Sie hat ein dunkles, glänzendes Gefieder mit einem weissen Brustlatz und ist sehr zutraulich. Diese unermüdlichen Schneckensucherinnen sind hervorragende Legerinnen (150 Eier à 70 gr. pro Jahr sind möglich!) und schon die Jungenten sind sehr wetterhart. Jeden Tag geniessen die Enten auf dem Lago di Cama ein Bad zu nehmen. (siehe Bild).

 

Weitere Informationen zur Rasse im Internet: www.prospecierara.ch

 

 

Das Appenzeller Barthuhn

"Die Temperamentvolle"...

 

Appenzeller Barthenne

Die Barthühner wurden im Appenzeller Vorderland aus Landhuhnrassen herausgezüchtet. Diese Rasse findet man in den Farben Schwarz und Rebhuhn, und  letztere wäre fast 1985 ausgestorben. Dank des Engagements von ProSpecieRara und von einigen Züchterinnen und Züchtern konnte sich die Population stabilisieren. Dieses temperamentvolle, kräftige Huhn mit stolzer Haltung zeichnet sich durch seine Gesundheit und Widerstandsfähigkeit gegen das raue Gebirgsklima aus. Es sucht sich auf der Alp seine Nahrung überwiegend selbst.

 

Weitere Informationen zur Rasse im Internet: www.prospecierara.ch

 

 

Das Schweizerhuhn

"Das Zweinutzungshuhn"...

 

Schweizerhahn

Die Entstehung des Schweizerhuhns geht auf das Jahr 1905 zurück. Albert Weiss aus Amriswil züchtete diese Rasse damals aus weissen Orpington und Wyandotten. Das Schweizerhuhn legt relativ viele Eier und bringt auch genügend Fleisch. Bis zum Zweiten Weltkrieg, zur Zeit der Selbstversorgung, war es deswegen beliebt. Danach verlor es jedoch stark an Bedeutung. Seit 1991 wird das Schweizer-huhn von der Stiftung ProSpecieRara gefördert und wird nun wieder häufiger gezüchtet. Typisch Schweizerhuhn ist das Schneeweisses Gefieder und der dunkelroter, kompakter Rosenkamm. Es ist eine mittelschwere Rasse, beliebt als ruhig und bodenständig, da es die eifrige Futtersuche am Boden dem Herumfliegen vorzieht.

 

Weitere Informationen zur Rasse im Internet: www.prospecierara.ch

 

 

 

 

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